04.02.2017

Land muss Krebs-Prävention stärken

Schaper zum Weltkrebstag: Zahl der Todesfälle seit Jahren hoch - Krebsberatungsstellen könnten Prävention unterstützen

Zum heutigen Weltkrebstag erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Susanne Schaper:

Es ist gut, dass die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Sachsen von Jahr zu Jahr leicht zurückgeht. Dennoch war sie 2014 mit 26.375 (14.780 Männer, 11.595 Frauen) immer noch ziemlich hoch. Die häufigste Krebserkrankung bei Männern ist der Prostata-Krebs mit 21,3 % Anteil an allen Krebsneuerkrankungen und bei Frauen der Brustdrüsenkrebs mit 27 % (Drs 6/7892). Die Zahl der Krebstodesfälle ist in der Zeit von 2009 bis 2014 mit jährlich knapp über 12.000 fast gleich geblieben.

Je früher eine Krebserkrankung diagnostiziert wird, desto größer sind die Heilungschancen. Daher müssen die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen für dieses Thema sensibilisiert werden, damit sie sich regelmäßig untersuchen lassen. Das geht nur mit einer flächendeckend gut erreichbaren ärztlichen Versorgung – dafür ist die Staatsregierung verantwortlich. Außerdem sollte darüber nachgedacht werden, unabhängige Krebsberatungsstellen einzurichten, die helfen, Risiken einzuschätzen und Erkrankungen frühzeitig zu diagnostizieren.

AKTUELLER ANTRAG

Ostdeutsche Arbeits- und Lebensleistung anerkennen - Fehler und Versäumnisse der Nachwendezeit und Treuhand-Unrecht kritisch aufarbeiten!

Antrag der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag
27.03.2019, hier lesen.
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Perspektivwechsel im Fanprojekt der AWO Chemnitz